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Flucht und Einwanderung

Es gibt sie immer noch: Zurückgelassene Ortskräfte in Afghanistan

Emran Feroz
Journalist
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Emran FerozSonntag, 31.07.2022

Demnächst jährt sich der Abzug der NATO aus Afghanistan zum ersten Mal. Seit rund einem Jahr wird das gesamte Land von den Taliban regiert. Doch gleichzeitig gibt es immer noch Ortskräfte der Bundeswehr oder der GIZ, die im Land verweilen und sich verstecken müssen.

Richtig gelesen. Wer meint, dass "alle" evakuiert wurden, liegt falsch. 

Einer davon ist Ahmad Sayyid.

Er ist in afghanische Dörfer gefahren und hat über die dortigen Projekte geschrieben – über Schulen oder Brunnen, die Deutschland gebaut hat. Im Internet findet man heute noch Annoncen, mit denen die GIZ Personal für das Projekt gesucht hat, für das Sayyid gearbeitet hat. „Ihre berufliche und persönliche Entwicklung ist uns wichtig“, steht in den Anzeigen. Für Sayyid klingt dieser Satz mittlerweile zynisch.

Zynisch, weil sich heute niemand mehr um Sayyid kümmert. Er ist kein Einzelfall. In diesen Tagen entstehen viele Stücke über zurückgelassene Ortskräfte. Es ist eine Tatsache, dass Tausende von Menschen aufgrund von Bürokratie, fehlender Transparenz und fragwürdigen Auswahlverfahren in Afghanistan zurückgelassen wurden. Von rund 40.000 Ortskräften inklusive Angehörige sprach die Bundesregierung im August 2021, als die Evakuierungsflüge der Bundeswehr noch liefen. In Deutschland angekommen sind bis heute rund 15.500 Menschen. 

Und: Es gibt weiterhin viele Menschen, die von deutschen Behörden gar keine Antwort erhalten haben und ignoriert werden.

Es gibt sie immer noch: Zurückgelassene Ortskräfte in Afghanistan

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