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Flucht und Einwanderung

Fabian Köhler
freier Journalist, Politik- und Islamwissenschaftler (M.A.)
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piqer: Fabian Köhler
Samstag, 02.07.2016

Entführung, Folter, Missbrauch: Libyen und der nächste Tiefpunkt europäischer Flüchtlingsabwehr

Geht es nach dem Willen der Bundesregierung (und das geht es qua Amt leider ziemlich oft) , wird in naher Zukunft ein Flüchtlingsabkommen mit Libyen (also eigentlich mit ein paar libyschen Milizen, die sich Regierung nennen) dafür sorgen, dass sich noch weniger vor Krieg, Armut und Gewalt fliehende Menschen Hoffnung auf ein sicheres Leben in Europa machen können. 

Darüber, was Flüchtlinge nach ihrer Rückführung in das Bürgerkriegsland erwartet, dürfte eigentlich auch die Bundesregierung Bescheid wissen. Wenn nicht, können sie und alle anderen in diesem aktuellen Amnesty-Bericht noch einmal nachlesen: Entführungen, Inhaftierung, sexueller Missbrauch, Folter, Ausbeutung — und das nicht nur durch Menschenschmuggler und Dschihadisten, sondern auch durch jene Milizen, die sich momentan Regierung nennen. 

Entführung, Folter, Missbrauch: Libyen und der nächste Tiefpunkt europäischer Flüchtlingsabwehr
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