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Flucht und Einwanderung

Emran Feroz
Journalist
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piqer: Emran Feroz
Montag, 29.04.2019

"Einen Sack Reis gibt's nur für Sex"

Es sind derartige Berichte, die mich immer wieder besonders deprimieren. 

In Mosambik fegte vor Kurzem ein Wirbelsturm und richtete fürchterlichen Schaden an. Viele Menschen sind weiterhin auf Hilfe angewiesen.

Doch immer wieder gibt es andere Menschen, die derartige Situationen skrupellos ausnutzen. In diesem Fall wollen einige politische Entscheidungsträger Hilfsgüter, darunter etwa Nahrung, nur für sexuelle Gefälligkeiten herausgeben. 

HRW hat dies bereits wie folgt kommentiert: 

"The sexual exploitation of women struggling to feed their families after Cyclone Idai is revolting and cruel and should be stopped immediately."

In vielen Dörfern gibt es weiterhin Frauen und Kinder, die keinerlei Lebensmittel haben und Einwohnern zufolge "alles" tun würden, um ihren Familien zu helfen. 

Einige Männer, die Zugriff auf die Hilfsmittel haben, nutzen dies dann im Grunde genommen wie folgt aus: Einen Sack Reis oder Bohnen gibt es nur für Geschlechtsverkehr im Gegenzug. 

Auch hierzu gibt es laut HRW schreckliche Details:

"When he arrived, he placed the bags on the floor, and started touching his thing (penis) and told me it was now my turn [to] thank him. I told my children to go to my friend's house. When they left, I slept with him."
"Einen Sack Reis gibt's nur für Sex"
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