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Flucht und Einwanderung

Mayte Schomburg
Initiatorin und Vorsitzende von Publixphere e.V.
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piqer: Mayte Schomburg
Freitag, 01.01.2016

Ein Fotograf erinnert an Uruguays Verschwundene

Von 1973-1985 war Uruguay eine zivil-militärische Diktatur. Die Repressionen, mit denen das Regime arbeitete, umfassten Folter, Mord und Entführungen. Menschen "verschwanden" einfach. Bis heute ist der Verbleib von 192 "Verschwundenen" ungeklärt; die Körper weiterer Opfer wurden gefunden und identifiziert.

Nachdem er zwei Jahre im Gefängnis verbracht hatte, ging der Fotograf Juan Urruzola ins spanische Exil. Dort verbrachte er 12 Jahre. 1987 kehrte er nach Montevideo zurück und fing an, sich künstlerisch mit dem Erbe der Diktatur zu befassen. Seine Bilder beeindrucken, tun weh. Wer sie sieht, kann sich der Erinnerung kaum entziehen.

Ein Fotograf erinnert an Uruguays Verschwundene
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