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Flucht und Einwanderung

Lars Hauch
Freier Journalist mit Schwerpunkt Nahost-Politik und Islamismus
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piqer: Lars Hauch
Sonntag, 02.06.2019

Deshalb brennen die Getreidefelder im Irak und in Syrien

Verhältnismäßig starker Regen in diesem Jahr ließ Menschen im Irak und im benachbarten Syrien auf eine gute Ernte hoffen. Doch es sollte anders kommen: Die Getreidefelder brennen. Tausende Hektar, auf denen Weizen und Gerste angebaut wurden, sind bereits vernichtet. 

Der Blick auf die Feuer und ihre Brandstifter erzählt viel über Dynamiken in den beiden Ländern, die den Ausnahmezustand zum Alltag machen und Menschen ihrer Lebensgrundlagen berauben.

Der Islamische Staat hat online einen "heißen Sommer" angekündigt. Man werde die Felder der Abtrünnigen verbrennen. Zugegeben eine äußerst effektive Form des Terrors. Schon immer hat der IS auf Erpressungen gesetzt, um Geldmittel zu akquirieren. Einem Bauern, dem der Verlust seiner Ernte droht, bleibt wenig anderes übrig, als Schutzgeld zu bezahlen. Außerdem können die Dschihadisten so genau die Zwietracht sähen, die sie brauchen, um weiterhin Verbündete zu finden. Man kann sich vorstellen, dass beispielsweise kurdische Bauern misstrauisch werden, wenn es ihre Felder sind, die brennen, während die ihrer arabischen Nachbarn verschont bleiben.

Das Assad-Regime nimmt die Nahrungsmittelproduktion der sich widersetzenden Bevölkerung seit Jahren ins Visier. Auf Satellitenaufnahmen ist gut zu erkennen, wie Brandbomben jüngst großflächig Felder in Idlib und Nord-Hama zerstört haben. Dort versuchen die Truppen des Assad-Regimes derzeit vorzurücken. Die Versorgungssituation in der Region ist ohnehin schlecht und wird so weiter verschärft. Bilder und Videos der brennenden Felder vermitteln aber noch eine weitere Botschaft: Wer sich widersetzt, verliert alles. Der Regime-Slogan "Assad or we burn the country" wird an dieser Stelle sehr greifbar. 

Schaut euch den Artikel für Bilder und weitere Daten an!

Deshalb brennen die Getreidefelder im Irak und in Syrien
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