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Flucht und Einwanderung

Der Kollaps des afghanischen Bildungssektors steht bevor

Emran Feroz
Journalist
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Emran FerozDienstag, 28.12.2021

Es ist vor allem der afghanische Bildungssektor, der seit der Rückkehr der Taliban stillsteht. In den meisten Provinzen des Landes wird Mädchen und jungen Frauen weiterhin der Gang zur Schule oder in die Universität verwehrt.

Doch auch in Afghanistan wird zwischen privaten und öffentlichen Bildungseinrichtungen unterschieden. Während Erstere tatsächlich weiterhin laufen und beiden Geschlechtern zugänglich sind (und im Großen und Ganzen nur einen kleinen Teil der Gesellschaft) ist dies bei Letzteren nicht der Fall.

Die Pforten von öffentlichen Universitäten sind weiterhin geschlossen, und viele Student:innen blicken in eine ungewisse Zukunft. Bereits in den Monaten zuvor mussten aufgrund der Corona-Pandemie viele Universitäten schließen. 

Insgesamt gibt es 39 öffentliche Universitäten in 24 afghanischen Provinzen. 

"Die Zukunft schaut düster. Leere Versprechen helfen niemandem", sagt etwa der Student Khalid aus der südöstlichen Provinz Paktia. 

Das Taliban-Regime macht für die Schließung der Bildungseinrichtungen vor allem die gegenwärtige Wirtschaftskrise verantwortlich. Tausende von Lehrer und Dozenten können nicht entlohnt werden, während seitens vieler westlicher Staaten de facto Sanktionen vorherrschen. 

Laut der afghanischen Wissenschaftlerin Zuhra Faizi, die gegenwärtig an der Harvard Graduate School of Education forscht, muss auch die internationale Staatengemeinschaft ihre Verantwortung wahrnehmen, um einen Kollaps des afghanischen Bildungssystems zu verhindern. Hinzu kommt, dass die Taliban ihre extremistische Haltung zum Thema Bildung ändern müssen, um wissenschaftliche Unabhängigkeit an Universitäten garantieren zu können. 

Beobachter befürchten gegenwärtig Gegenteiliges. Ein Braindrain ist nicht erst seit Monaten, sondern bereits seit Jahren im vollen Gange.

Der Kollaps des afghanischen Bildungssektors steht bevor

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