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Flucht und Einwanderung

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
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Jürgen Klute
Samstag, 24.09.2016
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Flucht in umgekehrter Richtung: Von Europa in den Mittleren Osten

Gut 70 Jahre liegt es schon zurück: Damals flüchteten viele EuropäerInnen – vor allem OsteuropäerInnen – vor den deutschen Faschisten: Übers Mittelmeer in Flüchtlingslager in Ägypten, Palästina, Syrien, bei Aleppo. An diese Fluchtbewegung erinnert Florian Bieber in seinem Artikel. Sein Artikel vermittelt einen Einblick in die damalige Situation und Lebensbedingungen in den Lagern im Mittleren Osten. Betrieben wurden die Lager von der United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA), deren Gründung von den USA angestoßen wurde und die später in die UN integriert wurde und aus der der UNHCR hervorgegangen ist. Auch die Genfer Flüchtlingskonvention vom 28. Juli 1951 ist eine Folge dieser Flucht vor den deutschen Faschisten. Der Artikel von Florian Bieber lässt den Eindruck entstehen, dass die Genfer Flüchtlingskonvention vor allem für den Schutz europäischer Flüchtlinge gedacht war. Zumindest legt die heutige Debatte über die Flüchtlinge, die nun in umgekehrter Richtung flüchten, dies nahe. Vielleicht aber kann diese Erinnerung von Florian Bieber an die Flüchtlingsströme vor rund 70 Jahren zu einem intensiveren und andersartigem Nachdenken über Flüchtlinge und deren Rechte in Europa beitragen . In diesem Sinne ist dieser Artikel informativ und inspirierend. 

Flucht in umgekehrter Richtung: Von Europa in den Mittleren Osten
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