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Flucht und Einwanderung

Fabian Goldmann
piqer: Fabian Goldmann
Mittwoch, 23.01.2019

Als 170 Menschen in Seenot gerieten und niemand kam, um sie zu retten

Die Geschichte von der Rettung Olga Kudos war eines der Sommerloch-Themen des letzten Jahres. Gefühlt alle Medien berichteten über den Überlebenskampf der russischen Touristin, die während ihres Kreta-Urlaubes auf einer Luftmatratze liegend, immer weiter aufs Meer hinaustrieb. Und sie berichteten über die heldenhaften Retter von Frontex und der griechischen Küstenwache, die mit Booten und Flugzeugen für ein Happy End sorgten.

Vergangene Woche kämpften wieder Menschen im Mittelmeer um ihr Leben. Diesmal ohne Happy End und ohne heldenhafte Retter. Wie Europa mit schiffbrüchigen Menschen umgeht, die das Pech haben, im falschen Teil der Welt geboren worden zu sein, hat Oliver Meiler in der Süddeutschen aufgeschrieben:

Rom richtete aus, Libyens Küstenwache sei zuständig und kümmere sich um die Rettung. Die Libyer schickten ein Schnellboot, das aber nie am Unfallort ankam: Der Motor ging offenbar kaputt unterwegs. Darauf wurde die Crew eines libanesischen Frachters angewiesen, den Schiffbrüchigen zu Hilfe zu eilen. Es kam zu spät.
Als 170 Menschen in Seenot gerieten und niemand kam, um sie zu retten
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