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Flucht und Einwanderung

57.000 Abgeschobene in 10 Monaten

Emran Feroz
Journalist
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Emran FerozDienstag, 20.12.2022

Nahezu im Schatten der Weltöffentlichkeit wurden seitens der Türkei in den letzten zehn Monaten mindestens 57.000 afghanische Geflüchtete abgeschoben, obwohl ihre Heimat aktuell von den Taliban beherrscht und von einer humanitären Katastrophe heimgesucht wird. 

Die meisten Abschiebungen fanden über Charterflüge statt. Diese gab es auch vor August 2021, sprich, vor der Rückkehr der Taliban. Im Januar wurden sie wieder aufgenommen. 

Vielen Geflüchteten werden von den türkischen Behörden jegliche Rechte erwähnt. Ein Beispiel hierfür ist etwa der Fall des 26-jährigen Ahmadi. Dieser wurde mit Gewalt in ein Abschiebelager gebracht. Sein Handy wurde ihm dabei abgenommen. "Ich konnte meinen Anwalt nicht anrufen", so der Afghane. Wenige Tage später befand er sich in Afghanistan. 

Hinzu kommen Brutalitäten seitens der türkischen Polizei, Racial Profiling und anderweitige Repressalien. Die flüchtlingsfeindliche Stimmung in der Türkei hat mittlerweile weite Teile der Bevölkerung erreicht und wird von den herrschenden Politikern zusätzlich angefacht.

Laut Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch oder Amnesty International schrecken türkische Sicherheitskräfte dabei auch nicht vor Kindesmissbrauch zurück und zeigen an den Außengrenzen regelmäßig, was für einen brutalen Türsteher die EU im Kampf gegen Geflüchtete angeheuert hat.

57.000 Abgeschobene in 10 Monaten

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