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Feminismen

Natalie Mayroth
Journalistin, Kulturwissenschaftlerin, Netizen
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piqer: Natalie Mayroth
Mittwoch, 01.06.2016

Zu mächtig für die Mächtigen? Taiwans neue Präsidentin ist unverheiratet – das gefällt nicht allen

Emotionaler, extremer und persönlicher – so sind unverheiratete Frauen? Nils Pickert greift ein Thema auf, das in China brennt: die unverheiratete Frau. In der Gesellschaft wird sie schnell als „Sheng Nü", Übriggebliebene, abgetan, wenn bis Mitte zwanzig noch kein Hochzeitsfest gefeiert wurde – als taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen (und einflussreichste Frau im chinesischsprachigen Raum) wird sie gleich zur „Gefahr".

„As a single female politician, Tsai Ing-wen does not have the emotional burden of love, of ‘family’ or children so her political style and strategies are displayed to be more emotional, personal and extreme”, zitiert The New York Times den Offizier Wang Weixing über die Führungsqualitäten der 59-jährigen Juraprofessorin. Die Originalmeldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ist nicht mehr abrufbar. Doch immerhin hat ihm seine Aussage un­ge­be­ten zu Internetbekanntheit und einem englischsprachigen Wikipedia-Artikel verholfen, aber auch für Solidaritätsbekundungen gegenüber Tsai auf den Microblogging-Diensten „Weibo" und „PTT forum“ gesorgt.

Doch was nicht plötzlich verschwindet, ist das Feinbild. Ist die Angst der Mächtigen wirklich so groß vor unabhängigen Frauen? Und müssen (männliche) Differenzen auf einer Genderebene ausgetragen werden?

      

Zu mächtig für die Mächtigen? Taiwans neue Präsidentin ist unverheiratet – das gefällt nicht allen
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