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Feminismen

Karla Paul
Kulturjournalistin
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Karla Paul
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Montag, 07.10.2019

"Wo Wolle ist, ist auch ein Weib, das webt" - über Frauen und Kunst

Wir feiern 100 Jahre Bauhaus und oft wird in Artikeln oder Filmen auch vom feministischen Gedanken des Walter Gropius gesprochen. Journalistin Nina Monecke geht dem auf den Grund - mithilfe des Buches "Bauhaus-Frauen" von Ulrike Müller. Sie zeigt damit ein bis heute gültiges Beispiel für die gläserne Decke der Gleichberechtigung: 

Anfangs bewarben sich weit mehr Frauen auf die Unterrichtsklassen des Gropius, aber bis heute bekannt sind eigentlich nur die männlichen Namen - denn sowohl vom Lehrer als auch von Presse und der künstlerischen Lehre wurden die Frauen ignoriert, teilweise bis heute: 

"Die Geschichte des Bauhauses ist in der öffentlichen Wahrnehmung eine Geschichte von Männern. Walter Gropius, Paul Klee, Wassily Kandinsky – diese Namen sind einem breiten Publikum weltweit bekannt. Aber was ist mit Gunta Stölzl oder den Bauhaus-Künstlerinnen Benita Koch-Otte und Marianne Brandt?"

Es geht also wie stets um die Sichtbarmachung, um Anerkennung von Arbeit und Einsatz, die Frauen bis heute so oft verwehrt bleibt oder die in einen falschen Kontext gesetzt wird (siehe auch Feuilleton, Wikipedia, Preise und Empfehlungen). Dafür verantwortlich sind die Männer, die in entsprechenden Leitungspositionen entscheiden, wie Kunst gesehen und bewertet wird: 

"„Wo Wolle ist, ist auch ein Weib, das webt, und sei es nur zum Zeitvertreib“, soll der Bauhaus-Künstler Oskar Schlemmer abfällig über die Bauhaus-Studentinnen gesagt haben. Er war nicht der Einzige: So behauptete der Bauhausmeister und Begründer der Farbtypenlehre Johannes Itten, dass Frauen nur zweidimensional denken könnten, Männer hingegen dreidimensional. Und Paul Klee war sich sicher: Genie ist männlich."

Diese Probleme ziehen sich durch alle künstlerischen Bereiche - bis heute. Die weibliche Kunst wird auf vielen erst auf den zweiten Blick sichtbaren Wegen behindert. Es liegt an uns, dies mit solchen Büchern, Artikeln und der Reichweite dafür zu ändern. 

"Wo Wolle ist, ist auch ein Weib, das webt" - über Frauen und Kunst
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