Kanäle
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kuratoren aus Journalismus, Wissenschaft und Politik empfehlen
und kommentieren die besten Inhalte im Netz.

Du befindest dich im Kanal:

Feminismen

Daniel Schreiber
Autor und Journalist
Zum piqer-Profil
piqer: Daniel Schreiber
Mittwoch, 18.05.2016

Von Karriereförderung zur Vergewaltigung: Donald Trumps erschreckendes Verhältnis zu Frauen

Die New York Times hat einige Ressourcen investiert, um das Verhältnis des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu Frauen zu erforschen. Der Artikel mit Zitaten aus über 50 Interviews ist sehr amerikanisch, in dem Sinne, dass die Autoren versuchen eine "neutrale" Position einzunehmen und jeweils beide Seiten zu Wort kommen zu lassen. Aber was darin zutage tritt, ist erschreckend und oft widerwärtig. Auf der einen Seite scheint Trump in seinem Unternehmen tatsächlich früh Frauen gefördert zu haben, weil er ihre Arbeitsethik schätzte und sie, in seinen eigenen Worten, "etwas zu beweisen" hätten. Auf der anderen Seite zeigt sich ein derart ausgeprägter und selbstverständlich übergriffiger Sexismus, dass einem schlecht wird. Ein Sexismus, der sich in unablässigen Bemerkungen über das Aussehen, das Gewicht und die Attraktivität von Frauen äußerte, in ekelhaften Tatschereien und Avancen und darin, dass er seine erste Ehefrau vergewaltigte. Aufgrund seiner privilegierten Position - und im Falle der Vergewaltigung augenscheinlich sehr guter Scheidungsanwälte - ist er bisher mit all dem davon gekommen. Es bleibt nur zu hoffen, dass ihm das bei den Wahlen im November nicht gelingt.              

Von Karriereförderung zur Vergewaltigung: Donald Trumps erschreckendes Verhältnis zu Frauen
9
8 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Werde piqd Mitglied!

Kommentare 2
  1. Juliane Becker
    Juliane Becker · vor mehr als einem Jahr

    Krass, das mit der Ehefrau war mir bis dato unbekannt.

    1. Daniel Schreiber
      Daniel Schreiber · vor mehr als einem Jahr

      Mir auch! Man kann nur hoffen, dass die Demokraten das bei den Wahlen in jeder Rede und in jedem Werbespot erwähnen werden...