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Feminismen

Barbara Streidl
Journalistin, Musikerin
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piqer: Barbara Streidl
Dienstag, 13.11.2018

Utopien von Claudia Roth

Es ist die Außenpolitik. An der Außenpolitik erkennen wir, schreibt Claudia Roth in der Edition F, wie unfeministisch und undemokratisch wir hier tatsächlich noch sind. Allüberall sind populistische, gar frauenfeindliche Machthaber installiert worden, als jüngstes Beispiel nennt Roth den neuen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro (mehr über ihn in diesem Text in der SZ). Ein Mann, "für den Menschenrechte keinen Wert haben, der Folter verherrlicht, der offen seine Vorliebe für diktatorische Verhältnisse bekundet". Da könnte auch das deutsche Außenministerium kritisch sein. Nachdem die Bundeskanzlerin ihm ja schon zur Wahl gratuliert hat. Bloß fällt Claudia Roth...

... im Kabinett auch niemand ein, der das erhebliche Gewicht Berlins auf internationaler Ebene kompromisslos in den Dienst einer globalen Gleichberechtigung stellen würde. Außenminister Heiko Maas mag angekündigt haben, die Agenda „Frauen, Frieden, Sicherheit“ stärken zu wollen. Niels Annen ist zuletzt gar das Wort „feministisch“ über die Lippen gegangen. Was daraus aber konkret folgen soll, bleibt unklar.

Claudia Roth möchte deshalb einen Paradigmenwechsel - Gleichberechtigung soll künftig der rote Faden aller außenpolitischen Handlungen sein. Klingt spannend - wenn auch utopistisch ...

Utopien von Claudia Roth
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