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Feminismen

Meike Leopold
Kommunikationsexpertin

Kommunikationsexpertin mit Wurzeln im Journalismus. Unternehmensbloggerin der ersten Stunde. Buchautorin und Speakerin. Seit 2016 selbstständige Beraterin für (digitale) Unternehmenskommunikation. Bloggt auf www.start-talking.de.

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piqer: Meike Leopold
Sonntag, 26.02.2017

„Sie gehörte zu keinem Club": Zum 100. Geburtstag von Carson McCullers

Am 19. Februar wäre die große US-amerikanische Schriftstellerin Carson McCullers 100 Jahre alt geworden. Nicht nur für anglophile Leser ein perfekter Anlass, die Bücher der Südstaaten-Autorin, die oft in einem Atemzug mit William Faulkner oder Tennessee Williams genannt wird, wieder aus dem Regal zu kramen und neu zu entdecken.

Nicht zuletzt weil diese heute wieder relevanter denn je sind: Carson McCullers Werke drehten sich um Rassismus, Sexismus, um Außenseiter, die keinen Platz in der Gesellschaft finden, um die Einsamkeit und die unerfüllte Liebe. Ihren bekanntesten Roman „Das Herz ist ein einsamer Jäger" schrieb sie mit nur 23 Jahren.

Die taz merkt an, dass Carson McCullers Figuren häufig nicht das sein dürfen und können, was sie sind. „Sie stehen völlig außerhalb dessen (...), was sonst zählt." Ein Thema, das die früh verstorbene Schriftstellerin ein Leben lang verfolgte. So stellt die Autorin Sarah Schulman die These auf, dass McCullers  möglicherweise transgender war. Nicht völlig abwegig, denn Carson McCullers sagte selbst mehrfach, dass sie „als Mann geboren" worden sei.

„Sie gehörte zu keinem Club": Zum 100. Geburtstag von Carson McCullers
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Kommentare 1
  1. Barbara Streidl
    Barbara Streidl · vor etwa einem Jahr

    ... und für alle, die weiterlesen möchten, empfehle ich die Autobiografie von Carson McCullers.