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Feminismen

Selbstbewusst Raum-Einnehmen: zum 50. von Missy Elliot

Natalie Mayroth
Journalistin & Kulturwissenschaftlerin
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Natalie MayrothMontag, 19.07.2021
Es ist schon lange her, dass ich das letzte Mal bewusst über Missy Elliot gelesen oder gehört habt. Vielleicht liegt es an meinem Alter oder daran, dass es um die Ikone stiller wurde? Wie dem auch sei, ist ihr 50. Geburtstag Anfang Juni mehr als eine Gelegenheit wert, sich diese Frau noch einmal näher anzusehen und das hat Sonja Eismann gemacht, die schnell zum Schluss kommt: Die US-amerikanische Musikerin Missy Elliot war schon in den Neunzigerjahren das, was wir heute als „sex- und body-positive" bezeichnen würden. 
 
„Auch ihre Solidarität mit Sexworkerinnen wie im Track „Work It“ war sehr modern. Da sagt sie ganz klar, dass Frauen sich nicht dafür schämen sollten, in diesem Bereich ihr Geld zu verdienen, denn entweder sie arbeiten „9 to 5“ oder sie wackeln eben mit dem Hintern. Das ist umso bemerkenswerter, als sie vor einigen Jahren in einem Interview über ihre sehr harte, von Gewalt und Armut geprägte Kindheit offenbart hat, dass sie als Achtjährige von einem älteren Cousin sexuell missbraucht wurde. Von den traumatischen Erlebnissen hat sie sich also zu einer positiven Botschaft durchgeboxt.”

Bekannt ist Missy Elliot nicht nur durch ihre Songtexte oder schrillen Outfits geworden. Hits hat sie auch für andere wie Aaliyah, Christina Aguilera oder Whitney Houston geschrieben. Ihre Karriere begann in den späten 1980ern mit der Gründung der R&B-Band Sista, doch es dauerte, bis sie ihre Solo-Karriere anstrebte. Ihr Debütalbum „Supa Dupa Fly" erschien 1997, 1999 folgte das zweite. Wie erst später bekannt wurde, leidet sie unter einer Autoimmunkrankheit der Schilddrüse. Ihr letztes Album erschien 2005. Sie war danach aber weiter zuhören, wie zum Beispiel auf der Single „Tempo“ der Rapperin und Sängerin Lizzo, die Elliot wenig in Bezug auf Body-Positivity nachsteht. 

Und noch aus einem anderen Grund ist Melissa Arnette Elliott eine wichtige Schlüsselfigur: 
„Natürlich gab es auch in den Neunzigern schon eine aktive feministische Bewegung, aber die hatte es noch nicht in den Mainstream geschafft wie der Feminismus heute. Deswegen war Missy Elliott, die schon damals intersektional agiert hat, auf jeden Fall eine Form von Avantgarde. Sie hat Bodyshaming genauso abgelehnt, wie sie Rassismus in ihren Videos sichtbar gemacht hat."
Selbstbewusst Raum-Einnehmen: zum 50. von Missy Elliot

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