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Feminismen

Daniel Schreiber
Autor und Journalist
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piqer: Daniel Schreiber
Freitag, 19.02.2016

Schwul-lesbische Suizid-Muster: Ein historischer Abriss von Friedrich Alfred Krupp bis zu Klaus Mann

Im Vergleich zu heterosexuellen Jugendlichen ist es für schwule, lesbische und Transgender-Jugendliche zwei- bis viermal wahrscheinlicher, dass sie sich das Leben nehmen. Der Stanford-Historiker Samuel Clowns Huneke glaubt, dass das auch an der fiktionalen Repräsentation von LGBT-Identität in Literatur, Film, Fernsehen und den Medien liegt, da diese Repräsentationen immer noch oft die einzigen Vorbilder sind, die diese Jugendlichen haben. In seinem wirklich irre spannenden Text geht Huneke der Geschichte des fiktionalen Suizid-Stereotyps nach, das sich selbst heute noch in Serien wie "House of Cards" findet. Man erfährt viel über den Paragraphen 175, über Klaus Mann, Friedrich Alfred Krupp und über die Erfindung der Idee von Homosexualität, die zunächst eigentlich dazu dienen sollte, Menschen vor dem brutalen, preußischen Strafrechtsparagraphen zu schützen. Große Leseempfehlung!

Schwul-lesbische Suizid-Muster: Ein historischer Abriss von Friedrich Alfred Krupp bis zu Klaus Mann
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