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Feminismen

Organisierter Frauenhass: ARTE Doku beleuchtet die Hintergründe

Meike Leopold
Kommunikationsexpertin

Kommunikationsexpertin mit Wurzeln im Journalismus. Unternehmensbloggerin der ersten Stunde. Buchautorin und Speakerin. Selbstständige Beraterin für (digitale) Unternehmenskommunikation. Bloggt auf www.start-talking.de.

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Meike LeopoldSonntag, 22.05.2022

Wie ist es möglich, dass sich auf so vielen Ebenen und weltweit ein – häufig gut organisierter – Frauenhass breit macht? Über den bedrohlichen antifeministischen Backlash und den zunehmenden Sexismus gegen Frauen, der allmählich salonfähig zu werden scheint, ist schon viel gesagt und geschrieben worden. 

ARTE hat sich im Rahmen eines Themenabends zur Gewalt gegen Frauen nun auch an einer Doku über dieses Phänomen versucht. Der Sender beleuchtet dabei mit Blick auf Deutschland und Frankreich vor allem die Situation von Frauen in öffentlich sichtbaren Positionen – wie Politikerinnen, Schauspielerinnen oder Unternehmerinnen. 

Die Doku zeigt: Das Register der Angriffe und Bedrohungen für Frauen, die sich in der Öffentlichkeit äußern und exponieren, ist lang: Es reicht von persönlichen Beleidigungen von Politikerinnen im Parlament (dauernde Zwischenrufe und Gelächter, wenn Frauen dort reden, sind hierzulande ein mittlerweile leider fast schon gewohnter "Hack" der AfD-Fraktion) über Hassmails (oft unter dem Klarnamen versendet!) und verbalen Angriffen sowie sexueller Belästigung im Schutz der Anonymität des Netzes bis hin zu ganz konkreten Verfolgungen auf der Straße.

Die systematischen Anfeindungen kommen zu einem großen Teil von Rechts, aber auch von Religiösen. Dahinter stehen Männer aus allen gesellschaftlichen Schichten. Das Sammelsurium der antifeministischen "Bewegungen" reicht von "Maskulinisten", die den angeblichen Untergang des Mannes und seiner natürlich Rechte propagieren, bis hin zu den sogenannten Incels, die von ihrem vermeintlichen Recht auf Beischlaf faseln, das ihnen von Frauen verwehrt würde.

Ganz egal, wer jeweils hinter Hass und Hetze gegen Frauen steht: Nach dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein" geht es darum, Anfeindungen und Sexismus durch Wiederholung gesellschaftsfähig zu machen, Frauen zum Schweigen zu bringen, sie aus hart erkämpften Positionen zu verdrängen, sie unterzuordnen und unsichtbar zu machen (etwa mittels der Diskussion um das Gendering). Das Ziel: Machterhalt, um die Privilegien zu schützen, die Männer haben, weil sie nun einmal Männer sind. 

Organisierter Frauenhass: ARTE Doku beleuchtet die Hintergründe

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