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Feminismen

My skin is a monument: Caroline Randall Williams bezeichnet sich als Denkmal der Konföderation

Barbara Streidl
Journalistin, Musikerin
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Barbara StreidlMontag, 13.07.2020

Dieser Text ist gewaltig. Geschrieben von der US-amerikanischen Schriftstellerin Caroline Randall Williams (manche mögen ihre Bücher "Lucy Negro, Redux" oder "Soul Food Love" kennen).

I am a black, Southern woman, and of my immediate white male ancestors, all of them were rapists.

Diese Wahrheit zieht sich durch den Text, und mir stehen beim Lesen die Haare zu Berge, weil ich fühlen kann, mir immer besser vorstellen kann, was es bedeutet, zu wissen, ein Kind der Gewalt von weißen Männern an Schwarzen Frauen zu sein – und wie es sich anfühlen mag, Gruppierungen wie "United Daughters of the Confederacy" gegenüber zu stehen oder Lieder wie "The night they drove old Dixie down" zu hören:

It is an extraordinary truth of my life that I am biologically more than half white, and yet I have no white people in my genealogy in living memory.

und:

I am more than half white, and none of it was consensual.

Die Autorin vereint in sich selbst die Geschichte des Krieges zwischen Süd und Nord, des Kampfes um die Rechte aller in sich:

I’ve got rebel-gray blue blood coursing my veins. My great-grandfather Will was raised with the knowledge that Edmund Pettus was his father. Pettus, the storied Confederate general, the grand dragon of the Ku Klux Klan, the man for whom Selma’s Bloody Sunday Bridge is named. So I am not an outsider who makes these demands. I am a great-great-granddaughter.

Lest diesen Text. Er ist wichtig. Durch diesen Text verstehe ich besser, wie übel es ist, eine Südstaaten-Romantik zu etablieren – die Confederate Flagge hängt ja auch hier in manchen Bars. Ich habe "The night they drove old Dixie down" von The Band lange gemocht, auch selbst live gespielt. Das kann ich heute nicht mehr – und will es auch nicht.

My skin is a monument: Caroline Randall Williams bezeichnet sich als Denkmal der Konföderation

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