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piqer: Deine Korrespondentin
Mittwoch, 25.12.2019

Mama, die Superheldin

„Wir wollen eine Bewegung sein, die Migration feiert und Kinder ermutigt, auf die Migrationsgeschichte ihrer Eltern stolz zu sein“, erklärt Manik Chander, die zusammen mit Melisa Manrique Oyola das Buch „Mama Superstar“ geschrieben hat. Den beiden wurde erst im Erwachsenenalter bewusst, welche Leistung ihre Mütter erbracht haben – und dass sie dafür bis heute kaum Anerkennung bekommen.

Das Problem ist nach wie vor: Die Geschichten von Migrant*innen werden in Deutschland eher selten erzählt – und wenn, dann als Problemgeschichten von Flucht, gescheiterter Integration, Armut und Kriminalität. Frauen mit Migrationshintergrund werden darin häufig auf ein Einzelmerkmal reduziert: Ihr Kopftuch, ihre Mutterschaft, das Niveau ihrer Deutschkenntnisse wird zum Gradmesser von Integration.

„Mama Superstar“ setzt den Schreckensmeldungen Geschichten selbstbestimmter Frauen entgegen: Etwa die von „Mama Mini“ aus Indien, die sich selbst beibringt, Mayonnaise zuzubereiten, dann eine Imbissbude eröffnet – und die Vorzüge einer deutschen Versicherung zu schätzen lernt, als ihr Imbiss abbrennt. Oder die von Manik Chanders Mutter, die auch auf der Arbeit als Altenpflegerin stets einen Sari unter dem Kittel trägt – und hören muss: „Diese Kopftücher machen nur Probleme. Aber Sie, Schwester Dally, sind ganz anders!“

Und offenbar trifft „Mama Superstar“ genau den Nerv der Zeit. Die erste Auflage mit 5.000 Büchern, die beide Herausgeberinnen aus Ersparnissen finanziert haben, war schnell vergriffen. Bei der Crowdfunding-Kampagne für eine Fortsetzung kamen 41.000 Euro an Spenden zusammen, das Buch erreichte den zweiten Platz beim „Smart Hero Award“ unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Dorothee Bär – und wurde auch am Rande der Frankfurter Buchmesse präsentiert.

Mama, die Superheldin
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