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Feminismen

Theresa Lachner
Journalistin
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piqer: Theresa Lachner
Donnerstag, 24.10.2019

Ist Bodypositivity noch politisch?

"Body positivity is just another way of asking women to smile" sagte die britische Comedienne Sophie Hagen. Aber stimmt das, oder hat die ursprünglich von Fett-Aktivist*innen ins Leben gerufene Bewegung auch 2019 noch politisches Potential?

Wer als schön gilt, wird eher befördert, findet eher eine*n Partner*in, verdient mehr et cetera. Ständiges Body Shaming kann zum Rückzug aus dem sozialen Umfeld und zu schweren Erkrankungen führen. Wenn die Bewegung dazu beitragen kann, dass immer mehr Menschen Schönheit als kapitalistisch-patriarchales Konstrukt weißer Überlegenheit kritisieren und sich selbst nicht darüber definieren lassen, kann ich das nur feiern.

Elisabeth Lechner, Doktorandin am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien, forscht seit 2015 über Körperideale und Body Positivity und erläutert in diesem differenzierten Interview, warum sie immer noch wichtig ist, wo sie an ihre Grenzen stößt und warum die Auseinandersetzung mit Schönheit(sidealen) alles andere als oberflächlich ist, und wie sie von der Werbung benutzt wird:

(...)wenn Unternehmen mitbekommen, dass mit aktivistisch gefärbter Werbung und Empowerment gerade Geld zu verdienen ist, tun sie das. Andi Zeisler nennt diese ambivalenten Werbestrategien Femvertising und fasst sie in ihrem Buch We Were Feminists Once: From Riot Grrrl to CoverGirl®, the Buying and Selling of a Political Movement so zusammen: „Nach Jahrzehnten, in denen Frauen für ihre Rechte gekämpft haben, war das der große Durchbruch der Werbebranche: Schaff es, dass Frauen sich nicht schlecht fühlen und es ist wahrscheinlicher, dass sie dein Produkt kaufen.“

Ist Bodypositivity noch politisch?
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