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Feminismen

Barbara Streidl
Journalistin, Musikerin
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piqer: Barbara Streidl
Dienstag, 04.07.2017

Gehen wir ans Eingemachte: Das BGE sei ungerecht für Singles - ist das so?

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wird ja von vielen klugen Köpfen als Ausweg aus allerlei Miseren gesehen. Neben denen, die uns vor einer Zukunft mit sehr viel mehr Automation warnen, sind da die, die den demografischen Wandel im Kopf haben, und die, die erkannt haben, dass eine Familie zu ernähren heute eine Mammutaufgabe sein kann.

In diesem Text wird einmal mehr über die Pros und Contras rund ums BGE nachgedacht. Das BGE ist ungerecht für Singles, weil Familien mit zwei, drei Kindern damit viel mehr Geld zur Verfügung hätten. Echt jetzt? Ungerecht?

Vielen Familien leben heutzutage oft schon an der Armutsgrenze. Manchmal wissen sie es nicht einmal, sondern wundern sich nur, warum sie trotz Vollzeit berufstätigem Vater und Teilzeit arbeitender Mutter mit ihrem Geld kaum über die Runden kommen.

Dass das BGE besonders Frauen die Entscheidungsmöglichkeiten für Erwerbstätigkeit, Mutterschaft, ehrenamtliches Engagement, Partnerschaft usw. viel zugänglicher machen würde, kann eigentlich gar nicht oft genug betont werden.

Freiheit, Selbstbestimmung, stabile soziale Beziehungen, Anerkennung, Sinn und existenzielle Sicherheit sind die Dinge, die wir als Menschen brauchen und die uns ausmachen. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine gute Basis dafür.

Gehen wir ans Eingemachte: Das BGE sei ungerecht für Singles - ist das so?
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