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Feminismen

Meike Leopold
Kommunikationsexpertin

Kommunikationsexpertin mit Wurzeln im Journalismus. Unternehmensbloggerin der ersten Stunde. Buchautorin und Speakerin. Seit 2016 selbstständige Beraterin für (digitale) Unternehmenskommunikation. Bloggt auf www.start-talking.de.

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piqer: Meike Leopold
Samstag, 07.03.2020

Femizide – Erkenntnisse und Lösungsansätze aus ganz Europa

"Laut einer UN-Studie wurden im Jahr 2017 in Europa mindestens 3.000 Frauen von ihren Partnern oder Familienangehörigen getötet", so das Feature über Femizide im DLF. Allein 122 Frauen waren es 2018 in Deutschland, wie die Zeit in ihrer vielbeachteten Dokumentation der einzelnen Morde festhielt.

Das hörenswerte DLF Feature in der Reihe "Gesichter Europas" hat sich am Beispiel von Großbritannien, Italien, der Türkei, Spanien und Frankreich näher angeschaut, wie diese Länder mit dem Thema häusliche Gewalt umgehen. Pro Land setzt der Bericht jeweils verschiedene inhaltliche Schwerpunkte.

So erfahren wir beispielsweise, dass Spanien schon vergleichsweise früh ein Gesetz gegen geschlechtsspezifische Gewalt hatte. In der Türkei wacht die Initiative „Wir stoppen Frauenmorde“ darüber, dass in den Gerichten auch wirklich geltendes Recht gesprochen wird, wenn Frauen von ihren Männern ermordet werden. Aus Frankreich hören wir, dass sich mit Präventionsprogrammen Erfolge erzielen lassen.

Wissenswertes aus dem Feature

- Bei häuslicher Gewalt gegen Frauen geht es in der Regel um Besitzansprüche und eine Machtausübung seitens des Mannes und nicht um Themen wie Eifersucht.

- Ein Mord kommt nie "aus heiterem Himmel". Es gibt Muster der Eskalation über längere Zeiträume, in denen Frauen oft einer „coercive control“ („geistige Unterwerfung“) ausgesetzt sind.

- Frauen, die sich von ihrem gewalttätigen Partner trennen, sind oft in akuter Gefahr. Das gilt auch für die Kinder. Deshalb brauchen sie deutlich mehr Schutz- und Hilfsangebote.

- Die Medien tragen ihren Teil dazu bei, dass das systemische Problem hinter Femiziden immer wieder verschleiert und verharmlost wird. Etwa, indem sie über einen "vorangegangenen Streit" oder eine "Familientragödie" berichten.

Femizide – Erkenntnisse und Lösungsansätze aus ganz Europa
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