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Feminismen

Theresia Enzensberger
Journalistin und Herausgeberin des BLOCK Magazins
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piqer: Theresia Enzensberger
Donnerstag, 04.08.2016

Die Wanderungen der Flaneusen

Der Flaneur ist eine Figur aus dem 19. Jahrhundert, mit genug Geld und Privileg ausgestattet, um in der Stadt herumzulaufen und sich stimulieren zu lassen. Er ist eine literarische Figur, die eigentlich immer männlich ist. 

Dieser Text von Lauren Elkin ist ein Tribut an die Flaneuse, an den weiblichen Blick auf die Stadt. Nur, weil die Flaneuse als literarische Figur nicht existiert, bedeutet das ja nicht, dass Frauen nicht schon immer mit der Stadt interagiert haben, so Elkin. Vielleicht, meint sie, müssen wir das Konzept neu definieren. Virginia Woolf nennt es "street haunting". 

Warum die Flaneuse im Gegensatz zu ihrem männlichen Gegenstück ein transgressives Moment hat, erklärt Elkin anhand von Frauen wie Woolf, der Künstlerin Sophie Calle und der Kriegsreporterin Martha Gellhorn. 

Die Wanderungen der Flaneusen
8,9
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Kommentare 1
  1. Nils Pickert
    Nils Pickert · vor etwa einem Jahr

    Liebe Theresia,
    prima piq, vielen Dank dafür.

    LG
    Nils