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Mittwoch, 18.12.2019

Die Revolution im Libanon ist weiblich

Frauen sind das Herz der Proteste im Libanon. Sie heizen die Menge mit Megafonen an, stellen sich Polizist*innen entgegen und bestärken ihre Kinder, gegen die korrupten Politiker auf die Straße zu gehen. Julia Neumann war in Beirut und Saida unterwegs und schildert eindrücklich, was es mit dieser „weiblichen Revolution“ auf sich hat.

Zum Hintergrund: Im Libanon protestieren seit Wochen Hunderttausende der knapp sechs Millionen Einwohner*innen gegen die korrupten Politiker. Diese sind seit dem Ende des Bürgerkrieges vor 30 Jahren an der Macht. Die führenden politischen Köpfe sind ehemalige Milizführer, die in ihre eigene Tasche wirtschaften und den Libanon an den Rand eines Staatsbankrotts gebracht haben.

Im ganzen Land gehen die Menschen auf die Straße; in Tripoli im Norden spielen DJs abends auf dem größten Platz der Stadt, in Beirut beschallen Autos mit Boxen den Märtyrerplatz. Es fühlt sich wie eine große Party an – wären da nicht auch Straßenblockaden, Streiks von Bankangestellten, Ärzt*innen, Schüler*innen und den Studierenden.

„Wir fordern den Niedergang des Systems“, sagt Dima Elayache. „Damit meinen wir vor allem dem Patriachat, das Frauen keine vollen Rechte garantiert, rassistisch und homophob ist.“ Frauen machen einen großen Teil der Revolution aus. Und es ist nicht das erste Mal, dass Frauen Proteste im Libanon anführen. Doch zum ersten Mal sind sie in solcher Breite aktiv.

Sie sammeln am Morgen nach den Demonstrationen den Müll auf, sprühen Graffitis an Wände und organisieren offene Diskussionen auf dem zentralen Märtyrerplatz. Sie wechseln sich mit der Kinderbetreuung ab, damit sie an dem Geschehen teilnehmen können und klopfen auf ihren Balkonen mit Löffeln auf Töpfen, um Lärm zu machen, wenn sie mal nicht draußen sein können.

Die Revolution im Libanon ist weiblich

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Kommentare 1
  1. Achim Engelberg
    Achim Engelberg · vor 9 Monaten

    Na, ob das stimmt?

    Laut SPON sind es die Jungen und Reichen. https://www.spiegel.de...
    Allerdings gibt es im Beitrag kein Beispiel für einen protestierenden Reichen.

    Kann es nicht sein, dass die Mehrheit der Demonstranten unter 40 Jahre ist, in den Städten lebt und zum großen Teil zum Mittelstand gehört?

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