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piqer: Deine Korrespondentin
Sonntag, 10.03.2019

Die Kraft der Poesie

Daniela Catrileo ist Mapuche, Poetin, Philosophin und Feministin. Die Befreiung der Frauen hängt für sie nicht nur mit dem Ende des Patriarchats, sondern mit der Befreiung ihres Volkes zusammen. Korrespondentin Sophia Boddenberg hat die 31-Jährige getroffen und schreibt, dass Schätzungen zufolge die Mapuche zehn Prozent der chilenischen Gesamtbevölkerung ausmachten. Sie seien damit das größte indigene Volk des Landes.

Catrileo hat lange dunkle Haare, trägt große Ohrringe, roten Lippenstift, ein schwarzes, lockeres Kleid und Sneakers. In der traditionellen Kleidung ihres Volkes würde sie sich verkleidet fühlen, sagt sie. Ihr Nachname Catrileo bedeutet getrennter oder verletzter Fluss. Sie hat ihn sich auf ihre Unterarme tätowieren lassen. Ihre Suche nach ihrer Identität führte sie auch zum Schreiben und zur Poesie.

Die 31-Jährige ist Teil eines feministischen Kollektivs von Mapuche-Frauen in Santiago, die sich so ähnlich fühlen wie sie. Das Kollektiv heißt „Zwischen zwei Flüssen“. Catrileo und ihr Kollektiv stehen für einen dekolonialen und intersektionalen Feminismus, der auf verschiedene Unterdrückungsformen wie Rassismus, Sexismus und ökonomische Ausbeutung antwortet. Sie organisieren regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Diskussionsrunden und nehmen an Protestmärschen teil.


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