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Feminismen

Natalie Mayroth
Journalistin, Kulturwissenschaftlerin, Netizen
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piqer: Natalie Mayroth
Mittwoch, 25.07.2018

Der "Matilda-Effekt" oder warum weibliche Wissenschaftlerinnen weniger wahrgenommen werden

... es ist immer wieder eine Frage der Sichtbarkeit. Gibt es wirklich so wenige Frauen in der Wissenschaft, oder ist es schwieriger sie zu finden und publizieren sie vielleicht weniger? Das lässt sich sicher nachforschen, und es mag sein, dass sie weniger in diesen Berufen vertreten ist, doch man muss auch hinsehen. Und Frauen müssen im Netz zu finden sein, so wie auf Wikipedia. Die Plattform mag zwar leicht an Aufmerksamkeit verlieren, doch welches Lexikon wird noch zuverlässig weitergeführt? Und besitzen sie noch eines (das irgendwie aktuell ist)? 

Das Problem mit der Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen ist ein internationales Problem – im englisch- wie im deutschsprachigen Raum, so auch auf der Wikipedia. Was auch daran liegt, dass die Editoren (Menschen, die auf Wikipedia veröffentlichen),  zum größten Teil männlich sind. Und dagegen hilft nur eines: Selbst schreiben, damit sich der "Matilda-Effekt" nicht noch verstärkt. 

Annick Eimer hat Aktivistinnen in den US getroffen, aber die gibt es auch hier. Der Wikipedia zum Beispiel ist das Problem ebenfalls bekannt und versucht es hin und wieder mit Aktionen, um mehr Frauen dazu zu bewegen, über Frauen zu schreiben. Das passiert unter anderem in der Wikimedia Foundation in Berlin, genannt 'Women edit'. Aber nicht nur. Wer sich das nächste Mal aufregt, lieber in die Tasten tippen, aber: Es gibt auch hier ein paar Regeln, wie man auch mit einem Eintrag bei den strengen (männlichen) Wikipedia-Editoren 'durchkommt'. Also ruhig mal bei einem Edit-A-Thon mitmachen und weniger bescheiden sein! 

Der "Matilda-Effekt" oder warum weibliche Wissenschaftlerinnen weniger wahrgenommen werden
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