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Feminismen

Daniel Schreiber
Autor und Journalist
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piqer: Daniel Schreiber
Mittwoch, 02.03.2016

Das Argument für Hillary Clinton

Ich poste diesen Text von Rachel Sklar, weil er ziemlich genau das beschreibt, was ich seit langem über Hillary Clinton denke. Auch meine Facebook- und Twitter-Timelines sind voll mit Hassattacken auf sie – nicht von republikanischer Seite, sondern von Bernie-Sanders-Unterstützern. Ich kann die Begeisterung für Sanders und seine Weltveränderungsrhetorik gut verstehen. Aber Clinton kommt in vielen Posts meiner amerikanischen Freunde und Bekannten als eine Art unauthentische, aggressive und von großen Banken finanzierte Iron Lady rüber – eine Sichtweise, die ironischerweise zum großen Teil auf Jahrzehnte erbittertster, gut finanzierter konservativer Kampagnen gegen sie zurück geht. Was mich dabei am meisten irritiert, ist das paradoxe Argument, dass man sie nicht wählen sollte, NUR weil sie eine Frau ist. Als ob jemand irgendwann in der Geschichte für eine wichtige Politikerin gestimmt hätte, nur WEIL sie eine Frau war. Der Text buchstabiert das schlagende Argument für Clinton aus: Die Demokraten haben zwei gute Kandidaten, was schon mal an sich ziemlich toll ist, wenn man sich die anderen Seite anschaut. Nach den gestrigen Vorwahlen wird wahrscheinlich Clinton die Kandidatur erringen. Und es gibt in dem gesamten Feld der diesjährigen Präsidentschaftskandidaten keinen, der qualifizierter, geübter und erfahrener ist als sie. Sie ist eine mitfühlende und progressive Kandidatin. Es ist an der Zeit aufzuhören, sie zu hassen.          

Das Argument für Hillary Clinton
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