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Feminismen

Margarete Stokowski
Autorin
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piqer: Margarete Stokowski
Dienstag, 15.10.2019

Angst vor einem Mädchen, das die Wahrheit sagt. Greta Thunberg und die Wut der Männer.

Woher kommt die Wut so vieler Männer auf Greta Thunberg? Jennifer O'Connell widmet sich dieser Frage. Ein Grund für die starken Reaktionen, so sagt sie, ist ihr Thema an sich:

Part of the reason she inspires such rage, of course, is blindingly obvious. Climate change is terrifying. The Amazon is burning. So too is the Savannah. Parts of the Arctic are on fire. Sea levels are rising. There are more vicious storms and wildfires and droughts and floods. Denial is easier than confronting the terrifying truth.

Leute reagieren emotional, wenn ihre Lebensweise infrage gestellt wird.

Then there’s the fact that we don’t like being made to feel bad about our life choices.

Der Hauptgrund, warum ausgerechnet so viele Männer ihre Wut an Greta auslassen, sei aber einfach: Angst.

And that, of course, is the real reason why Greta Thunberg is so triggering. They can’t admit it even to themselves, so they ridicule her instead. But the truth is that they’re afraid of her. The poor dears are terrified of her as an individual, and of what she stands for – youth, determination, change.

She is part of a generation who won’t be cowed. She isn’t about to be shamed into submission by trolls. That’s not actually a look of apocalyptic dread in her eyes. It’s a look that says “you’re not relevant”.

Angst vor einem Mädchen, das die Wahrheit sagt. Greta Thunberg und die Wut der Männer.
9,2
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Kommentare 9
  1. Gaby Feile
    Gaby Feile · Erstellt vor 29 Tagen ·

    Vielen, vielen Dank. Die Verfasserin bringt es gut auf den Punkt.

  2. Monika Kienle
    Monika Kienle · Erstellt vor 29 Tagen ·

    Es hat lange gebraucht, bis ich erkannte das viele Männer Wut, Aggression oder Herabsetzung wählen, wenn sie eigentlich Angst, Unsicherheit oder Scham spüren.
    Es ist auch tatsächlich so, dass mehr Männer gegen Greta wettern, mich wundert aber warum das auch so viele Frauen tun.

    1. Julia Schwam
      Julia Schwam · Erstellt vor 29 Tagen ·

      Wut, Aggression oder Herabsetzung zu nutzen um Angst, Unsicherheit oder Scham abzuwehren ist halt effektiv. Das gehört zum menschlichen Verhaltensrepertoire. Es wird nur gesellschaftlich bei Männern mehr und stärker akzeptiert oder mitunter sogar "belohnt". Bei Frauen funktioniert das Prinzip aber natürlich auch prima. Angst ist doch sehr schwer erträglich. Ich finde es auch total schwierig mit der Angst und auch dem Hilflosigkeitsgefühlt umzugehen, die das Thema Klimawandel bei mir auslösen. Ich kann es gut nachvollziehen, dass Wut besser auszuhalten sein kann. Kann ja auch Wut sein, die sich dann nicht gegen Greta, sondern gegen die Politik oder gegen die Klimasünder oder sowas richtet.

    2. Monika Kienle
      Monika Kienle · Erstellt vor 5 Tagen ·

      @Julia Schwam Ach wäre das schön, wenn wir allgemeine Wut kanalisieren könnten.

  3. Olaf Köhler
    Olaf Köhler · Erstellt vor 6 Tagen ·

    Mich erstaunt und entsetzt, wie viele über Greta herziehen, als wenn sie an der Situation irgend eine Schuld hätte! Sogar in Spielechats bei Handy-Games (!) musste ich dämliche Bemerkungen über sie lesen.
    Wenn Männer so Angst, Unsicherheit oder Scham "überspielen", brauchen wir uns über den jetzigen Zustands der Erde und der Gesellschaft nicht zu wundern. Was ist das für eine blöde Art? Woher rührt die? Oder: Was ist bei solchen "Männern" falsch gelaufen? Warum sind die so feige? Wenn denen die Zukunft der Menscheit und der Erde egal ist, sollen sie doch selbstbewusst weiter SUV fahren, Fleisch fressen und auf alle anderen keine Rücksicht nehmen. Aber von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken, in dem man eine Jugendliche verunglimpft? Sehr, sehr schwach!

    1. Gaby Feile
      Gaby Feile · Erstellt vor 6 Tagen ·

      Danke für deinen Beitrag, Olaf. Mir fällt auf:

      Greta adressiert ihre Aussagen ganz eindeutig an die Politiker. Niemals fordert sie andere Menschen auf, ihren Lebensstil zu ändern. Sie tut es halt selbst.

      Und dennoch fühlen sich so viele Menschen scheinbar angegriffen. Für mich heißt das: Sie trifft einen wahren Nerv, und die Menschen spüren das. Anstatt also dem nachzugehen, warum es sie so triggert, greifen sie lieber die Botin an, auch wenn sie ein junges Mädchen ist. Die Alternative wäre, sich mit sich selbst und ihren Befürfnissen zu beschäftigten. Da liegt tatsächlich sehr viel im Argen, und meist ist es Angst. Mir tun diese Menschen oft leid, und ich versuche, Verständnis für sie aufzubringen. Doch lösen können sie ihr Dilemma (oder Trauma) nur, sobald sie es als solches wahrnehmen.

    2. Monika Kienle
      Monika Kienle · Erstellt vor 5 Tagen ·

      @Gaby Feile Ja, ich korrigiere Gebetsmühlenartig, wenn jemand verwechselt, wen sie adressiert.
      Nämlich die Entscheidungsträger! Aber natürlich haben wir Wähler entschieden, wer diese sind.

    3. Olaf Köhler
      Olaf Köhler · Erstellt vor etwa 20 Stunden ·

      @Gaby Feile Das scheint inzwischen zum "Mainstream", haha, geworden zu sein: Schuld haben immer andere, bevorzugt werden eigenes Versagen und Unwissenheit auf andere "übertragen" das ist leichter, als sich selbst Gedanken zu machen. Natürlich geht es dabei immer gegen schwächere (den eigenen Chef pöbelt niemand an, weil der so eine dicke Karre fährt, oder?), oder eben gegen exponierte Personen, die man - anonym natürlich - beschimpfen kann.

    4. Gaby Feile
      Gaby Feile · Erstellt vor etwa 18 Stunden ·

      @Olaf Köhler Ich sage lieber: gegen "vermeintlich" Schwächere. Denn Greta ist m.E. immens stark. Viel stärker als all die Pöbler und als Erfahrenere. Und gegen den Chef sagt man doch hintenrum auch gerne was, oder anonym im Netz. Aber niemals direkt, weil er ja der "vermeintlich" Stärkere ist, mit der Hand am Geldbeutel. Verflixte Welt...

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