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Feminismen

Barbara Streidl
Journalistin, Musikerin
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piqer: Barbara Streidl
Freitag, 15.05.2020

Abtreibung: Last Exit in den Niederlanden für jede dritte bis vierte Frau

Eine Abtreibung fällt keiner Frau leicht. Die Gründe, die gegen ein Kind sprechen, sind oft vielfältig – in jedem Fall ist davon auszugehen, dass sich die Schwangere in einer Notlage befindet. In Deutschland ist eine Abtreibung zwar strafbar, aber möglich. Die Straflosigkeit wird geregelt über den § 218a, wenn ...

seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.

Die Schwangerschaft danach abzubrechen, ist in Deutschland dann möglich, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. In anderen Ländern wie etwa den Niederlanden gelten andere Gesetze:

In Deutschland hatten 2018 laut Statistischem Bundesamt 2.163 Frauen zwischen der 12. und 22. Woche einen Abbruch. Nach Angaben des niederländischen Gesundheitsministeriums brachen im selben Jahr 1.237 Frauen mit Wohnsitz in Deutschland eine Schwangerschaft in den Niederlanden ab. In welchen Schwangerschaftswochen dies geschieht, wird nicht erfasst.

Warum der Abtreibungstourismus nach wie vor existiert, wie schwer es ist, nach einer medizinischen Indikation in Deutschland eine Abtreibungsklinik zu finden und wieso deshalb Frauen aus Deutschland ausreisen, um ihre Schwangerschaft abzubrechen, wird hier beschrieben.

Anders als in Deutschland ist es in Holland üblich, nach dem dritten Schwangerschaftsmonat die Gebärmutter auszuschaben. In Deutschland machen dies nur vereinzelt Ärzt*innen, ansonsten wird die Geburt mit Wehenmitteln eingeleitet. Das sei die schonendere Methode, heißt es hierzulande. In den Niederlanden gilt der operative Abbruch als verträglicher. Tatsächlich ist es wohl vor allem für die Psyche der Ärzt*innen schonender, wenn die Frau den Fötus gebiert und sie ihn nicht herausholen müssen.

Abtreibung: Last Exit in den Niederlanden für jede dritte bis vierte Frau
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