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Europa

Simone Brunner
Freie Journalistin

Freie Journalistin aus Wien mit Fokus auf Ukraine, Belarus und Russland. Schreibt für das Journalistennetzwerk n-ost (Link: http://ostpol.de/autoren/view/812).

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piqer: Simone Brunner
Montag, 20.06.2016

Wie die Osteuropäer den „Brexit" sehen

Europa schaut gebannt auf das Brexit-Referendum, das am Donnerstag stattfindet. Gibt es eigentlich einen Unterschied, wie ein möglicher Brexit von Osteuropäern und von Westeuropäern wahrgenommen wird? Ja, schreibt Ivan Krastev vom Wiener Institut für die Wissenschaft vom Menschen in seiner NYT-Kolumne — und beschreibt den Mindset, vor dessen Hintergrund ein möglicher Brexit von Osteuropäern gesehen wird:

I was a philosophy student in my final year at Sofia University when the Bulgarian Communist regime collapsed. That sudden and nonviolent end of something that we were sure was forever — until overnight, like the Austro-Hungarian Empire, it was not — is probably the defining experience of my generation. It brought not only a feeling of liberation but also the sense of the fragility of all things political.

Wenngleich Krastev als hoch-reflexiver politischer Analyst nicht in die Falle tappen möchte, Äpfel mit Birnen - also die kommunistischen Regime mit der EU oder gar dem Habsburgerreich - zu vergleichen, ist an der Schlussforderung wohl was dran: "But ordinary people — unlike political scientists — are constantly comparing apples and oranges. They live in a world populated by dangerous analogies where every major crisis evokes memories of the previous one."

Wie die Osteuropäer den „Brexit" sehen
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