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Europa

Simone Brunner
Freie Journalistin

Freie Journalistin aus Wien mit Fokus auf Ukraine, Belarus und Russland. Schreibt für das Journalistennetzwerk n-ost (Link: http://ostpol.de/autoren/view/812).

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piqer: Simone Brunner
Freitag, 13.10.2017

Wahlen in Tschechien: ein Milliardär inszeniert sich als Außenseiter

Nach Polen und Ungarn nun auch Tschechien? Am 20. und 21. Oktober wird in Tschechien gewählt. Aussichtsreichster Kandidat ist der Populist und Milliardär Andrej Babiš, der mit seiner Protestpartei "ANO" schon seit Jahren in der tschechischen Politik mitmischt und zuletzt auch Finanzminister war. Bizarr freilich, dass es ausgerechnet der zweitreichste Tscheche ist, dem es gelingt, sich als System-Außenseiter zu inszenieren.

Obwohl ich nicht mit allem einverstanden bin, was der Publizist Yascha Mounk in seinem Text für ZEIT ONLINE schreibt - können wir nach Brexit, Trump, Le Pen usw. endlich aufhören, den Rechtspopulismus als etwas genuin Osteuropäisches zu beschreiben? - wirft der Text ein Schlaglicht auf den tschechischen Wahlkampf und bettet das zugleich in ein regionen- und länderübergreifendes Phänomen ein. Auch in Österreich wird am Sonntag gewählt, wohl auch dort werden ein Rechtspopulist und ein sich als Rechtspopulist inszenierender Konservativer gewinnen. Europa verändert sich.

Wahlen in Tschechien: ein Milliardär inszeniert sich als Außenseiter
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