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Europa

Ulrich Krökel
Osteuropa-Korrespondent
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piqer: Ulrich Krökel
Dienstag, 04.10.2016

Ungarn und die Sprache des Hasses

Viktor Orbáns Referendum gegen die EU-Flüchtlingspolitik ist einigermaßen krachend gescheitert. Der britische Guardian hat die Abstimmung nun zum Anlass genommen, den Blick auf die schwierige Lage der Juden in Ungarn zu lenken. In einem Klima des geschürten Hasses und der um sich greifenden hate speech fühlen sich manche Juden im Land bereits an die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts erinnert. Es ist aber nicht nur der geschickte, unerwartete Themendreh, der den Text spannend macht, sondern auch die O-Töne von Holocaust-Überlebenden und nationalistischen Hasspredigern gleichermaßen. Man kann sich gar nicht oft genug vor Augen führen, dass der Rechtspopulist Orbán in seiner Heimat politisch getrieben ist, und zwar von rechts, von der neofaschistischen Jobbik-Partei.

Ungarn und die Sprache des Hasses
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