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Europa

Thomas Wahl
Dr. Phil, Dipl. Ing.
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piqer: Thomas Wahl
Donnerstag, 07.11.2019

Sie knirscht, die europäische Wirtschaftspolitik

Ist das Europa der 28 ein einheitlicher Markt – mit freiem Verkehr für Güter, Dienstleistungen, Kapital und Menschen? Diese Frage stellt der „Economist“. Und die Europäische Kommission verkündet dies auch. Die Wirklichkeit ist komplizierter:

This single-market policy has underpinned Europe’s continued, if somewhat diminishing, importance to the global economy. But three decades after it was dreamed up, Europe’s commercial unification is creaking. In parts it is incomplete and in others actively going backwards. At a time when Britain is attempting to leave the eu and trade wars loom, this is worrying. The health of the single market is vital to Europe’s economy.

Europas gemeinsamer Markt ist kein Konstrukt aus einem Guss, sondern das Ergebnis einer längeren Evolution und aufgebaut auf verschiedenen historischen Verträgen. Theoretisch sollten überall die gleichen Regeln gelten, aber die Ökonomien entwickeln sich schneller als jede Regulierung. So stieg etwa der Anteil der Dienstleistungen am GDP von zwei Dritteln auf drei Viertel. Die neuen Jobs des letzten Jahrzehntes entstanden dort.

The single market, on the other hand, was originally devised for goods—stuff made with the steel and coal from which the ever-closer union was to be built. Markets for such goods could be liberalised by opening up borders, or boosted by agreeing joint rules on things like product safety. Abolishing barriers to trade in services is much harder.

Die EU schätzt, dass etwa 5.000 unterschiedliche nationale Gesetze existieren, um den jeweils eigenen Dienstleistungsmarkt zu schützen. Dieser Vorteil für das produzierende Gewerbe führt u. a. dazu, dass wir ein Kontinent der güterproduzierenden Unternehmen bleiben. Was Auswirkungen auf die Löhne hat, die in modernen digitalen Dienstleistern wie etwa Amazon oder Google höher sind.

Europa, Du musst schneller und einheitlicher werden – kann man da nur sagen. Die Zeit für „applying bricks-and-mortar rules to a digital economy“, sie ist vorbei.

Sie knirscht, die europäische Wirtschaftspolitik
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Kommentare 1
  1. Hartmut Bischoff
    Hartmut Bischoff · Erstellt vor 4 Tagen ·

    Der Artikel ist bereits im September erschienen. Er ist er im Lichte der aktuellen Debatte um den jüngsten Vorstoß des Wirtschaftsministeriums zur Bankenunion wieder hoch aktuell. Danke für die Erinnerung!

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