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Europa

Simone Brunner
Freie Journalistin

Freie Journalistin aus Wien mit Fokus auf Ukraine, Belarus und Russland. Schreibt für das Journalistennetzwerk n-ost (Link: http://ostpol.de/autoren/view/812).

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piqer: Simone Brunner
Mittwoch, 15.06.2016

Russland: Eine Mythologie des Krieges

Kriege sind unter dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem ständigen Begleiter, einem "Hintergrundrauschen", geworden, wie Kollege Pavel Lokshin einmal in seinem sehr lesenswerten Blog geschrieben hat. Tschetschenien, Georgien, die Krim, der Donbass, Syrien, die Türkei: Der russische Politologe Andrei Kolesnikov beschreibt die russischen Kriegseinsätze und -rhetoriken sehr treffend als einen "Marktplatz der Bedrohungen" ("marketplace of threats"). Die "defensive Logik" des Verteidigungskrieges gegen äußere Feinde zeichnet Kolesnikov bis zu Lenin - bzw. sogar bis Friedrich Engels - nach. Ein großartiger Longread zum Thema, wie der Kreml mit Fernsehen und Militär eine "Mythologie des Krieges" - oder sogar eine Dialektik des Krieges ("Krieg führen, um den großen Krieg zu vermeiden") - erschaffen konnte. 

Russia’s recent wars—or “displays of force,” as the Kremlin intoned—have been justified using the Soviet-era logic of waging war in order to avoid war.

Russland: Eine Mythologie des Krieges
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Kommentare 1
  1. Gurdi (Krauti)
    Gurdi (Krauti) · vor mehr als einem Jahr

    Libyen, Syrien, Vietnam, Afghanistan, Kuba, Argentinien, Irak, Grenada, Sudan, Haiti, Kosovo, Jugoslawien, Somalia..............

    In Georgien hat übrigens Georgien selbst Abchasien und Ossetien angegriffen, nicht umgekehrt.