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Europa

Ulrich Krökel
Osteuropa-Korrespondent
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piqer: Ulrich Krökel
Freitag, 12.02.2016

Masochistisches Ost-Bashing

Im März wird in der Slowakei ein neues Parlament gewählt, und manches spricht dafür, dass der Linkspopulist Robert Fico bald eine ähnliche Machtfülle in Händen halten könnte wie Victor Orbán in Ungarn oder Jaroslaw Kaczynski und seine PiS-Partei in Polen. Vor diesem Hintergrund unternimmt der slowakische Historiker Matej Ivančík in der polnischen Polityka Krytyczna (internationale Ausgabe) einen weiteren Versuch, die Wurzeln der antidemokratischen Tendenzen in Ostmitteleuropa zu ergründen. Wie es sich für einen linken Intellektuellen gehört, führt Ivančíks wichtigste Spur zum Kapitalismus, der sich zusehend von der Demokratie und dem Liberalismus emanzipiert habe. Wirklich überzeugend ist das nicht, und mich überzeugt auch noch immer nicht die Ausgangsthese, dass die Unterschiede zwischen West und Ost in der EU so frappierend seien. Würde heute in den Niederlanden gewählt, wäre Geert Wilders als Premier gesetzt. In Frankreich bleibt Marine Le Pen eine aussichtsreiche Präsidentschaftskandidatin. Selbst im "harmlosen" Skandinavien mischen rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien die politische Szene auf. In Deutschland machen Pegida und die AfD Stimmung. Ich will nicht abstreiten, dass es die West-Ost-Unterschiede tatsächlich gibt, aber man müsste sie schon einmal konkret herausarbeiten. Dazu habe ich bislang leider nichts Lesenswertes gefunden. Masochistisches Ost-Bashing à la Ivančík hilft, glaube ich, nicht weiter. Lektürehinweise sind jederzeit willkommen ...

Masochistisches Ost-Bashing
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