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Europa

Eric Bonse
Finanzkrise, Eurokrise, Deflations-Gefahr: Als EU-Korrespondent in Brüssel wird man notgedrungen zum Wirtschaftexperten.

Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, danach als freier Journalist nach Paris, wo mich das "Handelsblatt" engagiert hat. Seit 2004 lebe und arbeite ich in Brüssel, seit 2010 wieder freiberuflich, u.a. für "taz" und "Cicero". Zudem betreibe ich den EU-Watchblog "Lost in EUrope".

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piqer: Eric Bonse
Freitag, 27.04.2018

Macron und das "Blair-Syndrom"

Über den Besuch von Emmanuel Macron bei US-Präsident Donald Trump ist fast alles gesagt worden. Der Pomp, die Männerfreundschaft, die peinlichen Schuppen – nichts ist der Öffentlichkeit entgangen. Auch die Politik kam nicht zu kurz: Der französische Staatschef präsentierte sich überzeugend als "Monsieur Europe" – und las Trump im US-Kongress sogar noch die Leviten.

Doch was wird von diesem Staatsbesuch bleiben? Hat Macron es geschafft, Trump umzustimmen – oder wird er als charmanter "Pudel" des mächtigsten Mannes der Welt in die Annalen eingehen? Wird er gar ein zweiter Tony Blair? Der ehemalige britische Premier verstand es auch glänzend, sich in Szene zu setzen und als bester Freund der USA zu präsentieren.

Doch die Briten (und die Geschichte) haben es ihm nicht gedankt. Der Irak-Krieg und seine Lügen sind Blair zum Verhängnis geworden. Macron hat sich (noch) nicht so weit in den amerikanischen Sumpf ziehen lassen. Doch auch er läuft Gefahr, dem "Blair-Syndrom" zu erliegen...

Macron und das "Blair-Syndrom"
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