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Europa

Eric Bonse
Finanzkrise, Eurokrise, Deflations-Gefahr: Als EU-Korrespondent in Brüssel wird man notgedrungen zum Wirtschaftexperten.

Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, danach als freier Journalist nach Paris, wo mich das "Handelsblatt" engagiert hat. Seit 2004 lebe und arbeite ich in Brüssel, seit 2010 wieder freiberuflich, u.a. für "taz" und "Cicero". Zudem betreibe ich den EU-Watchblog "Lost in EUrope".

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piqer: Eric Bonse
Freitag, 20.09.2019

Ist doch noch ein Deal möglich?

Es fällt leicht, Boris Johnson zu verhöhnen. Und das wird auch reichlich getan. Bei seinem Lunch mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in Luxemburg habe der britische Premier zum ersten Mal begriffen, was der Binnenmarkt eigentlich bedeutet, berichten die Zeitungen auf dem Kontinent. Johnson sei danach von Luxemburgs Premier Xavier Bettel vorgeführt und gedemütigt worden, melden die Gazetten auf der Insel.

Dieser Mann wird niemals einen Deal beim Brexit aushandeln können, lautete das Fazit auf beiden Seiten des Kanals. Die Verhandlungen mit der EU seien ohnehin nur "Fake", argwöhnte der "Pulse of Europe". Doch dann schlug die Stimmung plötzlich um. London schickte Verhandlungspapiere nach Brüssel, und Juncker erklärte, er habe keine erotische Beziehung zum Backstop für Irland.

Is a deal by October 31 now possible? Selbst die Johnson gewiss nicht wohl gesonnene "Financial Times" stellt sich nun diese Frage. Was ist passiert? Im Grunde ist es ganz einfach: Johnson hat einen alten Vorschlag der EU aufgegriffen. Statt eine Notfallregelung für ganz Großbritannien zu suchen (wie bisher), will er sich nun auf Irland und Nordirland beschränken. Das macht manches leichter.

Vor allem aber setzt es die EU unter Druck. Denn die Grundidee zu diesem "Ireland-only Backstop" kommt ja aus Brüssel. Zudem müsste die EU selbst eine inner-irische Lösung suchen, falls es am Ende doch noch zu einem "No Deal" kommen sollte. Johnson packt Juncker also an seiner Achillesferse. Allerdings muss er erst noch Irland überzeugen. Und dann das britische Unterhaus. Das wird schwierig.

Laut "FT" stehen die Chancen auf einen Erfolg bei 20 Prozent. Immerhin. Bisher hieß es immer, sie tendierten gegen Null - mit so einem Premier ...

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