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Europa

Simone Brunner
Freie Journalistin

Freie Journalistin aus Wien mit Fokus auf Ukraine, Belarus und Russland. Schreibt für das Journalistennetzwerk n-ost (Link: http://ostpol.de/autoren/view/812).

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piqer: Simone Brunner
Dienstag, 15.03.2016

Ist der Aufstieg des Populismus für Osteuropäer schlimmer als für Westeuropäer?

Populismus hier, Populismus da. Es wurde schon viel darüber geschrieben, was der Aufstieg der europakritischen Populisten à la Polen und Ungarn in der Flüchtlingsfrage und der Europa-Politik bedeutet. Der Politologe Dalibor Rohac dreht die Fragestellung um: Was bedeutet denn eigentlich der westliche Aufstieg des Populismus à la Trump und Le Pen für die jungen Demokratien in Osteuropa? Freilich nichts Gutes - den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten würde dadurch „ein kritischer Referenzpunkt“ verloren gehen, schreibt Rohac - und schlimmer noch: 

It might be a reasonably safe bet that the West will weather the rise of the Trumps, Farages, Corbyns, Le Pens, and others. But the revival of this ugly brand of populism, deployed against the central tenets of liberal democracy, is already doing irreparable damage in the East.

Als jemand, der selbst aus einem Land mit einer sehr unrühmlichen Vorreiterrolle in punkto Rechtspopulismus kommt (Österreich-Jörg Haider-FPÖ), hüte mich immer tunlichst davor, quer durch Europa einen Rechtspopulismus-Meridian zwischen Ost und West zu ziehen. Aber an den Ausführungen von Rohac ist schon was dran. Ich stelle das hier auch gerne zur Diskussion. 

Ist der Aufstieg des Populismus für Osteuropäer schlimmer als für Westeuropäer?
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