Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Europa

Simone Brunner
Freie Journalistin

Freie Journalistin aus Wien mit Fokus auf Ukraine, Belarus und Russland. Schreibt für das Journalistennetzwerk n-ost (Link: http://ostpol.de/autoren/view/812).

Zum piqer-Profil
piqer: Simone Brunner
Sonntag, 10.07.2016

Flammt die alte „Bromance" zwischen Deutschland und Russland wieder auf?

Die enge Beziehung zwischen dem ehemaligen deutschen Kanzler Gerhard Schröder und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ist bekannt. Aber ist heute, anno 2016, der „Schröderismus" in der deutschen Politik zurück? — fragt der Autor Hans Kundnani - zugegeben - etwas provokant. Zuletzt wurde auch in Deutschland wieder viel über die EU-Sanktionspolitik gegen Russland diskutiert — und eine Lockerung der Sanktionen in Aussicht gestellt. Oft wird dabei die Ostpolitik unter Egon Bahr zitiert. Das meinungsstarke Stück von Kundnani bringt wichtige Argumente auf den Punkt, warum eine deutsch-russische Sonderbeziehung von heute nichts mit einem „Wandel durch Annäherung" zu tun hat. Vielmehr ist es ein „Wandel durch Handel" — ein Konzept, in dem es weniger um das Minsker Abkommen, als vielmehr darum geht, einfach weiter Geschäfte zu machen, als würde es den Krieg in der Ukraine gar nicht geben. 

Though the Schröderists invoke Ostpolitik, the approach toward Russia that they advocate — and which seemed to have come to an end after the Ukraine crisis — is in reality quite different from the one West Germany pursued under Brandt. Where the earlier German diplomats talked about Wandel durch Annäherung, they talk about Wandel durch Handel, or “change through trade.” Moreover, instead of using trading relationships as leverage to secure concessions on such issues as human rights, they want trade for its own sake. 

Klar, nach der Annexion der Krim und dem Krieg im Donbass wird man wohl kaum wieder zur Tagesordnung übergehen können, wie es vor 2014 war — aber wie wird sich die deutsche Politik à la longue gegenüber dem Kreml positionieren? 

P.S.: Meines Wissens muss man sich für den kostenlosen Online-Zugang zum Artikel auf der Seite registrieren — aber der Aufwand lohnt sich!

Flammt die alte „Bromance" zwischen Deutschland und Russland wieder auf?
6,7
Eine Stimme
relevant?

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Europa als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer Kuratoren als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in iTunes:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.