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Europa

Ulrich Krökel
Osteuropa-Korrespondent
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piqer: Ulrich Krökel
Dienstag, 01.12.2015

Das Kapital frisst die Kinder der Maidan-Revolution

Mitunter sind es Randnotizen, die den Blick auf das große Ganze erhellen. In Kiew soll ein Platz zugebaut werden, den die Euromaidan-Aktivisten vor knapp zwei Jahren als eine Art nachrevolutionäre Open-Air-Bühne für das Volk erobert hatten, berichtet Isobel Koshin in der "Kyiv Post". Es gibt aktiven Widerstand, und das letzte Wort ist auch noch nicht gesprochen. Aber die Vorgänge erinnern mich doch verdächtig an die Verhältnisse der Janukowitsch-Zeit (und auch an die Verhältnisse davor). In der postkommunistischen Ukraine war es eigentlich immer üblich, dass korrupte, kleptokratische Eliten das Land ausplünderten. Genau dagegen gingen 2013 die Maidan-Revolutionäre auf die Straße – anscheinend ohne dauerhaften Erfolg.

Das Kapital frisst die Kinder der Maidan-Revolution
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