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Europa

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
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Jürgen Klute
Dienstag, 11.10.2016
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Freihandelsabkommen der EU mit fünf südafrikanischen Ländern in Kraft getreten

Während CETA und TTIP eine breite öffentliche Debatte und massive Proteste ausgelöst haben, trat am gestrigen 10. Oktober, von der Öffentlichkeit ignoriert, das EU-Freihandelsabkommen mit Namibia, Botswana, Swasiland, Lesotho und Südafrika in Kraft. Die korrekte Bezeichnung lautet "Europäisches Wirtschaftspartnerschaftsabkommen“ (EPA).

Für die EU beinhaltet dieses Abkommen keine nachteiligen Regelungen. Aus Sicht der genannten afrikanischen Länder sieht das anders aus. Länder wie Lesotho, die zu den am wenigsten entwickelten Staaten (LDCs) gehören, hatten bisher einen besonderen Handelsstatus mit der EU. Sie hatten einen weitgehenden Zugang zum EU-Binnenmarkt, mussten aber ihre eigenen Märkte nicht für EU-Unternehmen öffnen. Das ändert sich nun.

Daher wurde dieses Abkommen von NGOs und auch von einigen MdEP kritisiert.

Freihandelsabkommen der EU mit fünf südafrikanischen Ländern in Kraft getreten
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