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Europa

Eric Bonse
Finanzkrise, Eurokrise, Deflations-Gefahr: Als EU-Korrespondent in Brüssel wird man notgedrungen zum Wirtschaftexperten.

Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, danach als freier Journalist nach Paris, wo mich das "Handelsblatt" engagiert hat. Seit 2004 lebe und arbeite ich in Brüssel, seit 2010 wieder freiberuflich, u.a. für "taz" und "Cicero". Zudem betreibe ich den EU-Watchblog "Lost in EUrope".

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piqer: Eric Bonse
Freitag, 16.12.2016

20 Minuten für den Brexit

Es war das EU-Thema des Jahres und es sollte ein Hauptthema beim letzten EU-Gipfel 2016 werden. Doch am Ende nahmen sich Kanzlerin Merkel und ihre KollegInnen nur 20 Minuten Zeit, um über den Brexit zu diskutieren. Und in diesen 20 Minuten brachten sie es auch noch fertig, das Europaparlament gegen sich aufzubringen, das den Austritts-Verhandlungen nur am Katzentisch folgen soll.

Das sagt viel über das Demokratieverständnis der EU - aber auch über die (falschen) Prioritäten bei Gipfeltreffen. Stundenlang wurde diesmal über Formulierungen zum Assoziierungsabkommen mit der Ukraine und zur (fehlenden) Solidarität in der Flüchtlingskrise diskutiert. Aber nur wenige Minuten über den ersten Austritt eines großen EU-Landes, der den Anfang vom Ende der Union einleiten könnte.

Was man dennoch zum Brexit in den für 2017 geplanten Verhandlungen wissen muss, steht hier.

20 Minuten für den Brexit
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Kommentare 1
  1. Jürgen Klute
    Jürgen Klute · vor etwa einem Jahr

    Naja, Eric, das ist doch erst einmal das fragwürdige Demokratieverständnis von Angela Merkel und des EU-Rates, nicht aber der EU als ganzer. Immerhin fordert das Europäische Parlament eine Mitsprache beim Brexit ein.