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Warum Trilogien so oft unbefriedigend enden

Alexander Matzkeit

Alexander Matzkeit spricht und schreibt über Film und Medien, besonders über Podcasts. Bisher unter anderem beim epd, bei kino-zeit.de, 3sat und im Techniktagebuch - sowie in seinem Blog "Real Virtuality" und den Podcasts "Kulturindustrie" und "LEXPOD".

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Alexander MatzkeitFreitag, 11.06.2021

Der YouTuber Patrick Willems wurde mit einem Video namens "Why Do Marvel Movies Look Kind of Ugly?" bekannt. Schon darin zeigte sich sein Talent: Er koppelt Fan-Intellektualität mit echtem filmischem Wissen, um immer wieder videografische Schlaglichter insbesondere auf Hollywoods Blockbuster-Franchise-Maschine zu werfen. Was ich an ihm mag: Er ist nicht auf die größtmögliche Kontroverse aus, sondern wägt sorgfältig ab und lässt einen oft an seinem Nachdenkprozess teilhaben.

In seinem Juni-Video geht er ein Thema an, das meiner Ansicht nach viel zu selten diskutiert wird: Warum ist Hollywood so besessen von Trilogien und warum sind die dritten Teile dieser Trilogien (von Zurück in die Zukunft über Matrix, X-Men, Fluch der Karibik und Spider-Man bis hin zu Der Pate) so oft so unbefriedigend? Willems greift zurück auf klassische Dramentheorie und beschreibt, wie sie mit dem Produktionsmodell von Hollywood kollidiert. Kurzform: Meist ist die zentrale Idee des Films bereits zum Ende des ersten Teils auserzählt, soll dann aber plötzlich als erster Akt eines Triptychons gelten – das kann nur schiefgehen. 

Willems demonstriert seine Theorie nachdrücklich an mehreren prominenten Beispielen, und seinen Lösungsansatz halte ich für genau richtig: Macht einfach wieder ganz normale Einzelfortsetzungen. Und bevor Leser*innen dieses Textes einwenden können: Und was ist bitte mit den Herr-der-Ringe-Filmen? Antwort: Die zählen nicht. Warum erklärt das Video.

Warum Trilogien so oft unbefriedigend enden

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Kommentare 1
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 11 Tagen

    Endlich spricht mal einer aus was ich schon länger so - schwammig - dachte :- )...

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