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Ulrike Klode
Freie Journalistin und Trainerin für Podcast-Entwicklung + Innovationsmanagement
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piqer: Ulrike Klode
Dienstag, 04.02.2020

Historienserie „Gentleman Jack“: Die bewegende Geschichte einer radikalen Frau

„Gentleman Jack“ ist eine Liebesgeschichte im England des 19. Jahrhunderts – und damit eigentlich eine klassische Historiendrama-Serie. Aber: Es geht um die Liebe zwischen zwei Frauen. Was die britisch-amerikanische Serie wiederum außergewöhnlich macht. Im Mittelpunkt steht Anne Lister, eine englische Großgrundbesitzerin, die von 1791 bis 1840 tatsächlich gelebt hat. Sie gilt als eine der ersten Frauen, die offen lesbisch war. Von den Einwohnern ihrer Heimatstadt Halifax wurde sie „Gentleman Jack“ genannt – auch deswegen, weil sie meist schwarz trug und in industrielle Bereiche investierte, die bisher Männern vorbehalten waren, wie den Kohlebergbau. Zu Lebzeiten hat Anne Lister detailliert Tagebuch geführt: über ihren Alltag, ihre wirtschaftlichen Tätigkeiten, ihre Reisen. Die Einträge über ihr Liebesleben und ihr Sexleben verschlüsselte sie, doch der Code wurde in den 1930ern geknackt. 

Die Serie setzt im Jahr 1832 ein und konzentriert sich auf die Zeit, in der Anne Lister (gespielt von Suranne Jones) sich auf ihrem Landsitz niederlässt, dort zum Entsetzen ihres Umfeldes Kohle abbauen will und eine Liebesaffäre mit einer Frau anfängt, die sie unbedingt heiraten will. Die Widerstände gegen beides sind groß: Anne Lister wird beschimpft, verachtet und sogar verprügelt. Drehbuchautorin Sally Wainwright (von ihr stammt zum Beispiel „Happy Valley“) erzählt hier die moderne Geschichte einer radikalen Frau mit den bekannten Mitteln einer Historienserie – und das funktioniert großartig. 

Die erste Staffel von „Gentleman Jack“ umfasst 8 Folgen, läuft mittwochs auf Sky Atlantic und ist zum Beispiel bei Amazon, Maxdome und den Sky-Streamingdiensten verfügbar. Staffel 2 ist in Arbeit.

Wer vor dem Anschauen mehr wissen will: 

Ich kann die Kritik von Kathleen Hildebrand in der „SZ“ empfehlen, außerdem die begeisterte Rezension von Rebecca Nicholson im „Guardian“

Zusätzlich interessant: das „Guardian“-Porträt über Hauptdarstellerin Suranne Jones.

Historienserie „Gentleman Jack“: Die bewegende Geschichte einer radikalen Frau
8,6
5 Stimmen
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