Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Fundstücke

Die wahren Wurzeln des Israeli-Palästina-Konflikts

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
Zum piqer-Profil
Theresa BäuerleinMontag, 12.02.2024

Die Überschrift verspricht viel, aber der Text hält es ein: Es geht um die historischen Gründe dafür, dass der Nahost-Konflikt schon so lang währt und so unlösbar scheint. Es ist eigentlich kein Artikel, sondern ein Gespräch zwischen Expert:innen: Fünf jüdische und arabische Historiker:innen, ein Soziologe und eine Journalistin der New York Times, die das Ganze moderiert. 

Es geht insbesondere um die Ereignisse rund um die Gründung Israels im Jahr 1948 und die damit verbundene Vertreibung und Flucht der Palästinenser.  Es wird aufgezeigt, wie die britische Mandatszeit, die zionistische Bewegung und die Reaktionen der arabischen Welt zu den langfristigen Spannungen in der Region beigetragen haben. Die Expert:innen äußern sich zu Schlüsselmomenten und Entscheidungen, die zu der heutigen Situation geführt haben. Zum Beispiel, wie europäische Schuldgefühle zur Gründung des Staates Israel beitrugen: 


 Eine andere Antwort ist, dass die Welt das Gefühl hatte, dass sie dem jüdischen Volk nach dem Holocaust etwas schuldig war. Das Hauptargument des Zionismus – dass die Juden nicht sicher sind – wurde durch den Tod von sechs Millionen Menschen bestätigt. Die Entsendung der jüdischen Flüchtlinge nach Palästina war eine Nebenerscheinung der europäischen Schuldgefühle, aber eine heuchlerische Art von Schuldgefühlen, weil sie die sozialen und wirtschaftlichen Kosten für die Aufnahme der Flüchtlinge nicht selbst tragen wollten. Die große Mehrheit der jüdischen Flüchtlinge, die kamen, waren keine Zionisten. Sie hatten keine Wahl, wohin sie gehen wollten.
[...]Es stimmt, dass die europäischen Länder nicht wollten, dass die Juden zurückkommen, und diejenigen, die nach Polen zurückkehrten, wurden verfolgt und sogar getötet. Die Vereinigten Staaten wollten nur einen Teil von ihnen aufnehmen.
Eine kleine Minderheit von Juden, die die Vertriebenenlager in Richtung Israel verließen, bemühte sich sehr, in die USA zu gelangen, aber die vorherrschende Stimmung der Flüchtlinge war für die Schaffung eines jüdischen Staates. Man musste kein ideologischer Zionist sein, um so zu denken. Wie mir eine Freundin, die ihre Eltern im Holocaust verloren hatte, erzählte, wollten viele jüdische Überlebende nach dem Krieg einfach mit anderen Juden zusammenleben.

Es geht außerdem auch um die Rolle der britischen Mandatsmacht, die Etablierung eines jüdischen Nationalstaats, die Kriege und Konflikte zwischen 1947 und 1948, die Vertreibung der Palästinenser und die folgenden Kriege und Friedensbemühungen. Der Text beleuchtet auch die Perspektiven und Lebensgeschichten einzelner Personen, die von diesen Ereignissen betroffen waren. 

Das Ganze wird begleitet von historischen Bildern, allein diese lohnen schon den Klick. 

Die wahren Wurzeln des Israeli-Palästina-Konflikts

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt kostenlos Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Fundstücke als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer KuratorInnen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.