Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Community-Kanal:

Pop und Kultur

Nadja Häse
Nadja Häse
Community piq
Sonntag, 12.01.2020

Reise zum Ursprung des Elektro

Als Kind habe ich die Musik von Tangerine Dream aus den Lautsprechern im Wohzimmer von meinen Eltern gehört, und ich erinnere mich, dass sie mir damals unwohl gemacht hat.

Mit diesem Eindruck war ich wohl nicht allein. Direkt im ersten Drittel der Doku von Margarete Kreuzer werden die Kompositionen von TD eher mit Lärm und Richard Wagner verglichen: Wagners Musik sei auch seiner Zeit voraus und von einigen Zeitgenossen als Lärm empfunden worden.

Wir haben immer sehr bewusst versucht, dem entgegenzutreten, was wir gespielt haben.

So beschreibt Bandmitglied Peter Baumann, wie TD versucht hat, sich nicht von Plattenlabels beeinflussen zu lassen. Denn wie die Doku anhand bisher unveröffentlichter Filmszenen und Musiksequenzen zeigt, ging es dem Bandleader Edgar Froese mit psychedelischer Musik mehr um Persönliches:

Für mich ist es ein musikalischer Freiheitsbegriff...Es läuft praktisch parallel, das Instrument mit meinen Gefühlen.

Es mussten mehrere Entwicklungen zusammenkommen, damit TD so erfolgreich werden konnten, wie sie es zwischen 1971 und '77 gewesen sind. Dazu gehören nicht nur Froeses Abkehr von der Bildhauerei hin zur Musik und die Bandbesetzung. Sondern auch technische Meilensteine wie der Moog-Synthesizer (Songbeispiele hier) und das gleichberechtigte Verständnis von Ton, Geräusch und Stille in der Kompostion.

Die Doku platzt nicht vor Informationen, sondern lässt neben den wichtigsten Zusammenhängen Raum zum Gucken und Zuhören - das erscheint nicht nur ganz Sinne der Musik von TD, sondern macht die Doku zu einem schönen Zeitreise zu den Ursprüngen der elektronischen Musik von heute.

Reise zum Ursprung des Elektro
8,6
5 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Pop und Kultur als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer Kuratoren als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in iTunes:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.