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Gaby Feile
Gaby Feile
Community piq
Sonntag, 12.01.2020

Burnout: Ein missverstandenes Phänomen, das es wissenschaftlich gar nicht gibt.

Das Burnout (bzw. die Erschöpfungsdepression) zeigt sich immer häufiger, obwohl es diese Krankheit wissenschaftlich gesehen gar nicht gibt. Die Wurzeln des Problems sind tiefer im Menschen zu finden.

Univ.-Doz. DDr. Raphael Bonelli zeigt den Weg aus dem Burnout und wie man chronischen Stress vermeidet.

DDr. Raphael Bonelli, ein österreichischer Psychiater, erzählt aus seinen Erfahrungen mit Patienten und entlarvt die Zuschauenden an vielen Stellen selbst. Zumindest mir ging es so.

Die häufigste Selbsdiagnose ist Burnout. Die seltenste ist Narzissmus.

Er erklärt, was "Perfektionismus" wirklich heißt: "Das ist der Hund, den wir eigentlich jagen müssen, wenn wir Burnout sagen. Perfektionismus ist die krankhafte Angst, nicht gut genug zu sein und Handeln aus dieser Angst heraus."

Auch mit "Wertschätzung" räumt er auf: "Wertschätzung ist nicht alles." Ich liefere mich aus, wenn ich darauf warte, dass der Chef/die Chefin mich wertschätzt. Und deutlich wird er auch hier: "Empathie ist kein Allheilmittel. Es kommt zum Leistungskampf der Empathie in manchen Berufen."

Der Vortrag ist sehr unterhaltsam und räumt auf mit dem Mythos, dass man "nur" die äußeren Bedingungen bei der Arbeit (zum Beispiel die Arbeitszeit) ändern muss, damit alles gut wird. Auch "Selbstoptimierung" ist nicht der Weg. Stattdessen geht es darum, die eigenen Grenzen zu kennen und zu wahren.

4 Dimensionen zeigt er auf, mit denen man aus dem Perfektionismus rauskommt:

1. Klugheit: sich selbst erkennen (samt inneren Dogmen)

2. Gerechtigkeit: neidlose Anerkennung des Anderen (keine Vergleiche)

3. Tapferkeit: sich selbst konfrontieren mit den eigenen Fehlern (Aushalten der eigenen Imperfektion)

4. Temperance: das richtige Maß finden (das Richtige zum richtigen Zeipunkt tun)

Dauer des Videos: 34:32 h

Burnout: Ein missverstandenes Phänomen, das es wissenschaftlich gar nicht gibt.
7,5
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Kommentare 2
  1. Dominique Lenné
    Dominique Lenné · Erstellt vor etwa einem Monat ·

    Wow, das hört sich klug an!

  2. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · Erstellt vor etwa einem Monat ·

    Ja stimmt schon.
    burnout wird - auch - als ausrede genutzt (aus vielschichtigen gründen). Und tatsächlich erwarten heute viele zu viel von ihrem Job und Arbeitgeber: Selbstverwirklichung Wertschätzung Spaß-wie-im-Privatleben und keine Frustration... klar wäre alles schön und natürlich sind das Aspekte die im Beruf wesentlich besser thematisiert werden müssen als früher. Aber es scheint kaum noch Menschen zu geben die Job einfach nur Job und Arbeitgeber u Kollegen nicht für ihre besten Freunde halten zu müssen...

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